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Geschichte & Geschichten um den RotenbĂŒhl

Das Oblatenkloster - Umbruch zwischen Vergangenheit und Zukunft

Gebaut wurde das Kloster 1928 mitsamt der kath. Viktariekirche Maria von der ImmerwĂ€hrenden Hilfe als Ableger der 1895 in Fulda gegrĂŒndeten ersten deutschen Ordensprovinz des Ordens "Oblaten der makellosen Jungfrau Maria". Der GrĂŒnder des Ordens, der Heilige Eugen von Mazenod (1782-1861) wurde 1995 vom Papst heilig gesprochen. Vom Orden ging auch die GrĂŒndung der Pfarr-Vikarie Maria Königin aus. Die ersten Gottesdienste wurden in der Kirche des Klosters abgehalten, bevor 1953 mit dem Bau der heutigen Pfarrkiche Maria Königin begonnen wurde. Im Kloster leben jedoch nur noch wenige OrdensmĂ€nner. Somit ist klar, dass sich der Denkmalschutz zunehmend Gedanken um die weitere Nutzung macht. Dem GebĂ€ude muss ĂŒber kurz oder lang eine neue Funktion gegeben werden. Wieder eine Herausforderung ein Kulturdenkmal zu erhalten und gleichzeitig einer neuen Nutzung zuzufĂŒhren. Zur Zeit sind aber die noch stattfindenden Messen eine reizvolle Alternative zu den grĂ¶ĂŸeren GotteshĂ€usern.

Villa Hirsch - Nobles Haus im Wandel

Die Villa Hirsch in der Scheidter Straße ist allen ein Begriff. Bis 1999 beherbergte es das Landesarchiv. Seit 2004 wurde es dann von einer Versicherungsgruppe ĂŒbernommen und saniert. Die Villa hat eine lange und wechselvolle Geschichte. 1923 vom SaarbrĂŒcker Maurermeister Peter Gering errichtet, hat dieser es nach der Fertigstellung an den TabakhĂ€ndler Leopold Bosch verkauft. Bereits nach drei Jahren wechselte der EigentĂŒmer erneut, jetzt zum MetallhĂ€ndler Karl Hirsch, dessen Namen die Villa heute noch trĂ€gt. Als Jude flĂŒchtete er 1935 nach Frankreich. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Villa von verschiedenen Institutionen genutzt, bis es in den Besitz des Finanzministeriums ĂŒberging und 1977 das Landesarchiv einzog. Die unrVilla wurde 2004 an eine Versicherungsgruppe verkauft. Die Villa steht unter Denkmalschutz.

Alter St. Johanner Friedhof - Stiller Ort des Gedenkens und der Erholung

Der St. Johanner Friedhof ist nicht nur die grĂŒne Lunge des RotenbĂŒhl, er zĂ€hlt heute aufgrund seines reichen Bestandes an historischen Grabmalen und seiner vielfĂ€ltigen Vegetation zu den schönsten GrabstĂ€tten in der Stadt. Viele bedeutsame Persönlichkeiten der Stadt haben hier ihre letzte Ruhe gefunden. Bei den Grabmalen findet man neugotischen wie auch klassizistischen Stil bis hin zu tempelförmigen Anlagen. Der Friedhof wurde 1884 eingeweiht, nicht ohne Proteste der Bevölkerung, die lieber den bisherigen Friedhof auf dem Rotenberg erweitert wissen wollte. Dies war der Stadtverwaltung jedoch zu teuer.

1917 wurde der Friedhof schließlich nach der Anlage des Zentralfriedhofes geschlossen. Beisetzungen in den bestehenden FamiliengrĂ€bern wurden jedoch weiter erlaubt. Ebenso sind Urnenbestattungen möglich. Im Krieg wurden die eisernen Einfriedungen im Rahmen der Metallsammlung entfernt. SpĂ€tere Bombardements taten das Übrige. Seit 1984 ist der alte Friedhof denkmalgeschĂŒtzt. Wer Interesse an weiteren Detailinformationen zum St. Johanner Friedhof hat, dem sei die Publikation von Rainer Knauf und Christof Trepesch empfohlen, die 1998 erschienen ist und ĂŒber den Buchhandel bezogen werden kann (ISBN 3-931773-14-0).

Villa Röchling - Neobarock am RotenbĂŒhl

Die ehemalige Villa des Bankiers Eduard Röchling am Kohlweg wurde 1913 errichtet und steht heute mit ihrem gesamten Park unter Denkmalschutz. Bereits 1927 wurde die Villa an die Stadt ĂŒbertragen, die hier ein Kindererholungsheim einrichtete. Nach dem Krieg zunĂ€chst Altenheim, stand es dann lange Zeit leer. Das Saarland ĂŒbernahm 1983 die Villa und richtete ein deutsch-französisches Internat ein. Aus KostengrĂŒnden plant das Land jetzt aus dem Internat ein deutsch-französisches Bildungszentrum fĂŒr SpitzenkrĂ€fte zu machen.

Erinnerung am SteinhĂŒbel

Der Zweite Weltkrieg hat auch am RotenbĂŒhl seine Spuren hinterlassen. Viele verloren ihre Angehörigen, GebĂ€ude wurden zerstört. Einem Ereignis wird jedes gedacht. Am 11. August 1944 starben zehn meist jugendliche Flakhelfer allein bei einem Bombentreffer. Das Mahnmal befindet sich in der NĂ€he des Altenheim Am SteinhĂŒbel.

 

 

 

 

 

 

 

Kirche der Moderne - Die evangelische Christuskirche

Die Christuskirche, von BĂ€ume umgeben, ist ein achteckiges, von Prof. Rudolf KrĂŒger entworfenes, Gotteshaus. Sie wurde am 19. April 1959 nach vierjĂ€hriger Bauzeit eingeweiht. Der Innenraum erhĂ€lt seine besondere Wirkung durch vier große Buntfenster des Heidelbergers Harry MacLean. Die Altarbibel ist eine Spende des damaligen BundesprĂ€sidenten Heuss. Vor dem Bau der Kirche fand der Gottesdienst in einer ehemaligen MilitĂ€r-Baracke auf dem gleichen GelĂ€nde statt. Eine Notkirche eben, wie sie in dieser Zeit nicht selten waren. Heute ĂŒberragt der schlichte und zweckmĂ€ĂŸige Glockenturm den ganzen RotenbĂŒhl. Fester Bestandteil der Kirche ist der evangelische Kindergarten.

 

 

 

 

Festung und Ästhetik - Die katholische Pfarrkirche "Maria Königin"

Vor Errichtung des neuen Gotteshauses "Maria Königin" wurden die Gemeindemitglieder vom Oblatenkloster aus betreut. Doch als nach dem Krieg deren Zahl stĂ€ndig wuchs entschloss man sich zu einem eigenen Bau. 1959 war dies bemerkenswerte Kirche nach den PlĂ€nen des Architekten Rudolf Schwarz fertiggestellt. "Maria Königin zĂ€hlt heute zu den bedeutendsten deutschen Kirchenbauten der Nachkriegszeit. Interessant ist auch der Kreuzweg - 14 Station in rotem Sandstein, die Möglichkeiten bildhauerischer Kunst voll ausschöpfend. Der Pfarrei ist ein Kindergarten fĂŒr ca. 50 Kinder angegliedert. Die alljĂ€hrliche Fronleichnams- prozession beginnt am Oblatenkloster und fĂŒhrt zur Pfarrkirche "Maria Königin".

Moderne Architektur an der Hochschule fĂŒr Technik und Wirtschaft

Als architektonisch sicherlich sehenswert einzustufen, ist das im Jahre 2000 am Waldhausweg errichtete Multimedia-GebĂ€ude der Hochschule fĂŒr Technik und Wirtschaft (HTW). Die Architekten Peter Alt & Thomas Britz erweiterten das vorhandene SchulgebĂ€ude um einen einfachen Kubus , der die Geometrie der bereits vorhandenen Anlage aufgreift.

Der Schwarzenbergturm - Langer Lulatsch mit Geschichte

Der Schwarzenbergturm liegt mitten im SaarbrĂŒcker Stadtwald und ist ein beliebtes Ausflugsziel. Hat der Besucher erst einmal die 241 Treppenstufen zur oberen Plattform erklommen, wird er mit einer phantastischen Aussicht belohnt. Bei gutem Wetter kann man aus 40 Meter Höhe bis in die Vogesen blicken. Z.Zt. laufen jedoch Umbaumaßnahmen und die Öffnungszeiten sollen begrenzt werden.